Informationen zu Schnullern
Bestimmte Chargen unserer Schnuller wurden vorsorglich zurückgerufen, da sie möglicherweise Spuren von BPA enthalten. Die Rückgabe- und Rückerstattungsaktion ist am 30. November abgeschlossen worden.
Die Sicherheit und das Wohlergehen Ihrer Kinder bedeuten uns alles.
Ein aktueller Test der slowenischen Konsumentenschutzorganisation (ZPS) hat ergeben, dass Curaprox-Schnuller BPA enthalten könnten – eine Substanz, die als potenziell gesundheitsschädlich eingestuft wird. Unsere sofort eingeleiteten Nachtests durch unabhängige Labore haben diese Ergebnisse bestätigt.
Die Sicherheit der Kinder und unserer Kundinnen und Kunden hat für uns oberste Priorität. Curaden macht bei Qualität und Produktsicherheit keine Kompromisse.
Wir haben daher unverzüglich alle notwendigen Massnahmen ergriffen, den Verkauf des Produkts mit sofortiger Wirkung gestoppt und einen Produktrückruf gestartet.
Konsumentinnen und Konsumenten erhalten für alle betroffenen Produkte den vollen Kaufpreis zurück – entweder durch Rückgabe des Produkts an der Verkaufsstelle oder durch Nachweis eines Online-Kaufs.
Betroffen sind folgende Produkte: LOT-Nummern 006, 007, 008, 009, 010, 011.
Die LOT-Nummer finden Sie auf der Vorderseite des Schnullers, rechts eingeprägt.

Häufig gestellte Fragen
Unabhängige Labortests zeigten, dass in einigen Produktionschargen (006 bis 011) Spuren von BPA nachweisbar waren. Alle anderen Chargen (001 bis 005) waren nicht betroffen.
Als Vorsichtsmassnahme und im Interesse maximaler Produktsicherheit haben wir die Produktion sofort gestoppt und alle Schnuller – sowohl im Handel als auch online – zurückgerufen.
Wir informierten umgehend alle Verkaufsstellen und betroffenen Kundinnen und Kunden, richteten eine Informationswebsite ein und aktivierten eine Hotline für Fragen und Rückgaben, die inzwischen geschlossen ist. Gleichzeitig wurden umfassende Untersuchungen eingeleitet, um die genaue Ursache der Kontamination zu klären und eine sichere Wiederaufnahme der Produktion zu gewährleisten.
Es ist wichtig festzuhalten, dass BPA kein Bestandteil unserer Schnuller ist und auch nie war. Die gemessene Menge stammt aus einer unerwünschten externen Kontamination im Produktionsprozess, die wir so schnell wie möglich behoben haben.
Die Untersuchungen wurden von akkreditierten, unabhängigen Prüflaboren gemäss den geltenden Standards (EN 1400) durchgeführt. Die Ergebnisse wurden am 4. September 2025 veröffentlicht (ZPStest 09/25, S. 20–24).
Im Speichelsimulator wurde für den Curaprox-Schnuller ein BPA-Wert von 19 µg/kg gemessen. Die geringe Kontamination betraf ausschliesslich den Kunststoffschild. Der Sauger aus medizinischem Silikon war vollständig BPA-frei.
Verschiedene Regelwerke legen unterschiedliche Grenzwerte für BPA fest:
- EN 1400: 0,01 mg/l im Speichelsimulans (entspricht 10 µg/kg)
- Verordnung (EU) Nr. 10/2011: 0,05 mg/kg (entspricht 50 µg/kg)
- Ab 20. Juli 2026 gilt ein nochmals tieferer Grenzwert (≤ 1 µg/kg, Gesamtgehalt)
- Die aktuell gültige und verbindliche EU-Spielzeugrichtlinie legt einen Grenzwert von 40 µg/l fest
Der gemessene Wert von 19 µg/kg liegt somit im sehr niedrigen Bereich. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand gelten solche Spuren nicht als akut gesundheitsschädlich und werden als Material- oder Umweltkontamination eingestuft. Behörden wie das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sehen in solchen geringen Mengen kein Gesundheitsrisiko.
Grundsätzlich tragen Spielzeuge nur in sehr geringem Masse zur gesamten BPA-Aufnahme bei. Zudem ist bei normalem Gebrauch nicht davon auszugehen, dass relevante Mengen vom Kunststoffschild auf den Schnuller übergehen. Die tägliche Gesamtaufnahme aus Lebensmitteln und Alltagsgegenständen liegt deutlich unter den Werten, bei denen gesundheitliche Auswirkungen zu erwarten wären. Dennoch ist es sinnvoll, die BPA- Belastung möglichst gering zu halten – genau aus diesem Grund handeln wir konsequent.
Nein – laut den zuständigen Behörden besteht kein akutes Gesundheitsrisiko. Die gemessenen BPA-Spuren waren sehr gering. Dennoch haben wir uns vorsorglich für den Rückruf aller betroffenen Schnuller entschieden. Die Sicherheit von Kindern hat für uns oberste Priorität.
Unsere Expertinnen und Experten kommen zu folgenden Einschätzungen:
- Die gemessenen BPA-Mengen stellen kein akutes Risiko für Kinder dar.
- Mögliche Langzeiteffekte von BPA werden weiterhin erforscht – weshalb Behörden grundsätzlich empfehlen, unnötige Belastungen zu vermeiden.
- Das zusätzliche Risiko durch einen Schnuller ist im Vergleich zur allgemeinen Alltagsbelastung (z. B. durch Lebensmittel oder Kunststoffbehälter) sehr gering.
- Die tolerierbare tägliche Aufnahmemenge ist auf eine langfristige Belastung über etwa 70 Jahre ausgelegt und enthält einen großzügigen Sicherheitsfaktor.
BPA kann aus vielen Quellen im Alltag stammen, z. B. in Hausstaub oder bestimmten Kunststoffgegenständen. Genau deshalb handeln wir konsequent und entfernen jede potenzielle Quelle – einschliesslich der von der Verunreinigung betroffenen Schnuller.
Die Chargen mit den Nummern 006, 007, 008, 009, 010 und 011.
Die Chargennummer ist auf der Vorderseite des Schnullers rechts zu finden.
Wir haben die zuständigen Behörden frühzeitig informiert und der Rückruf erfolgte in enger Abstimmung mit ihnen.
Wir testen unsere Produkte regelmässig. Die Abweichung wurde in der letzten Stichprobe festgestellt und sofort kommuniziert.
Wir verstärken unsere Tests und Qualitätsprozesse, verbessern interne Abläufe und arbeiten eng mit Behörden, externen Prüfinstituten und einem wissenschaftlichen Beirat zusammen.
Unser Kundendienst ist für Sie da: info@curaprox.lu oder +41 566 19 76 76
Haben Sie noch weitere Fragen?
© CURADEN AG – All rights reserved